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Axtmörder wegen dreifachen Mordes verurteilt

Das ist Bruno W. (Quelle: Grenzecho.net)

Er erschlug Frau, Sohn und Tochter mit mehr als 50 Axthieben. Fast viereinhalb Jahre nach der Tat hat ein Gericht im belgischen Lüttich einen Deutschen als Mörder verurteilt. Der gelernte Sozialpädagoge Bruno W. aus Gangelt soll lebenslang in Haft. 

Weil er seine Frau und die beiden Kinder umgebracht hat, ist der 62-Jährige am Freitag wegen dreifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Bruno W. hatte vor dem Gericht in Lüttich gestanden, im Oktober 2007 seine 61-jährige Frau, den 17-jährigen Sohn und die 19-jährige Tochter mit einer Axt erschlagen zu haben. Danach setzte er das Haus der Familie im ostbelgischen Homburg bei Bleyberg - nur 15 Autominuten von Aachen entfernt - in Brand. 

Im Prozess sagte der Axtmörder, er sei zum Zeitpunkt der Tat verrückt gewesen und habe im Wahn gehandelt. Das sahen Gutachter anders: Bruno W. habe die Tat geplant, sagten sie. Das Gericht erkannte keine mildernden Umstände an. Der Täter habe hartnäckig an seinem Tötungsplan festgehalten, zudem sei das Risiko eines Rückfalls hoch. Der Dreifachmörder hatte ausgesagt, nach dem Verlust seines Jobs als Sozialpädagoge immer mehr unter Druck geraten zu sein. 

Der Verurteilte kommt aus Gangelt-Stahe im Kreis Heinsberg. Er hatte nach eigener Darstellung keine glückliche Kindheit, das Verhältnis zur Stiefmutter sei kühl gewesen. Am letzten Verhandlungstag sagte Bruno W., er wisse, dass er schreckliche und unaussprechliche Dinge getan habe. Er sei sich klar darüber, dass ihn dies verfolgen werde.