Hambach

RWE will erst nach Gerichtsentscheidung roden

Nachdem ein Gerichtstermin zum Braunkohletagebau Hambach verschoben worden ist, hat auch der Energiekonzern RWE angekündigt, länger mit umstrittenen Rodungen zu warten.

Die Rodungen im Hambacher Forst sollen nach RWE-Angaben erst nach der Verhandlung am 21.November beginnen. An diesem Tag befasst sich das Kölner Verwaltungsgericht mit einer Klage des BUND gegen den Braunkohleabbau in Hambach. Die Rodungen würden den uralten Hambacher Forst betreffen – Umweltaktivisten haben dort Bäume besetzt, um deren Abholzung zu verhindern. mehr...

Naturführung im Hambacher Forst: Zivilfahrzeuge der Polizei mit Bitumen und Farbe übergossen

Hunderte Gegner des Braunkohletagebaus haben gestern bei einer Führung durch den Hambacher Forst für Aufsehen gesorgt.

Verschiedene Abgeordnete aus dem Bundestag und dem Landtag seien da gewesen, sagte Naturführer Michael Zobel. An den vielen Stationen der Tour seien unter anderem Texte verlesen worden. Auch der Aachener Polizeipräsident Dirk Weinspach war gestern vor Ort. Es sei durch lautstarken Protest schwer gewesen, ins Gespräch zu kommen, sagte er nach der Führung. Außerdem wurden zwei Zivilfahrzeuge der Beamten mit Farbe und Bitume übergossen. Laut Umweltaktivist Simon, sollte mit dem Vandalismus gegen die Etablierung der Polizei als politischen Akteur mehr...

Festnahmen nach Polizeieinsatz im Hambacher Forst

Bei einem Polizeieinsatz im rheinischen Braunkohlerevier hat die Polizei fünf Personen vorläufig festgenommen.

Sie tat das, um das Wegräumen von Barrikaden im Hambacher Forst durch Mitarbeiter von RWE Power zu schützen, teilte die Aachener Polizei mit. Während des Einsatzes gab es demnach auch Straftaten. Beamte seien mit Böllern und Einsatzfahrzeuge mit Flaschen beworfen worden. mehr...