Hambach

Neue Auseinandersetzungen im Hambacher Forst

Gerodet wird im Hambacher Forst ja aktuell wieder nicht. Aber: Ärger gabs dort auch gestern trotzdem.

Die Polizei meldet, dass Mitarbeiter des RWE-Sicherheitsdienstes mit Steinen beworfen wurden - getroffen wurden sie aber nicht. Auch wurden von Aktivisten gestern wohl wieder so genannte Krähenfüße ausgelegt und Barrikaden aufgebaut. Bei einem Gespräch mit Aktivisten soll ein Polizist bespuckt und auch geschlagen worden sein, schrieb die Polizei Aachen. mehr...

Ab 18 Uhr stoppen die Rodungen im Hambacher Forst

Die Rodungen im Hambacher Forst müssen erst mal wieder aufhören – um 18 Uhr.

Das hat das Oberverwaltungsgericht Münster entschieden. Der Grund: Die Mitglieder des Bundes für Umwelt und Naturschutz B.U.N.D hatte gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts in Köln Beschwerde eingereicht. Bis das Oberverwaltungsgericht darüber entschieden hat, darf RWE keine Bäume mehr fällen.

Den ganzen Tag hatte die Aachener Polizei es nicht einfach mit dem Umweltaktivisten im Hambacher Forst. Die Beamten wurden beschuldigt Pfefferspray gegen die Aktivisten eingesetzt und sie von einer Böschung geschubst zu haben. Aber auch die Beamten selbst werden von den mehr...

Rodungen haben begonnen

RWE fällt seit dem Vormittag wieder Bäume im Hambacher Forst. Die Polizei ist mit mehreren Hundertschaften vor Ort, um die Aktion abzusichern.

Denn es ist damit zu rechnen, dass Anti-Kohle-Aktivisten versuchen werden, die Rodungen zu stoppen. Aktuell wohnen etwa 200 Braunkohlegegner permanent im Hambacher Wald.

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Klage vom BUND gegen Rodungspläne des Tagebau Hambach abgelehnt

Am Tagebau Hambach darf weiter gerodet werden.

Das hat das Kölner Verwaltungsgericht eben entschieden, weil die Rodungspläne rechtlich einwandfrei sind. Das meint auch das Land NRW und der Energielieferant RWE. Es gibt nämlich einen 40 Jahre alten Plan, der rechtlich die Rodungen genehmigt. Und weil der auch noch gültig ist, hat das Gericht die Klage vom BUND gegen den Tagebau Hambach abgelehnt. Der Bund für Umwelt und Naturschutz hatte gegen die Baumrodungspläne vom Tagebau Hambach geklagt, weil sie ihrer Meinung nach gegen das europäische Umweltrecht verstoßen. Sie gehen jetzt in Berufung. mehr...

Jugend fordert Ende der Kohle

Eine Jugendorganisation hat heute Morgen am Braunkohletagebau Hambach ein Riesen-Protestbanner gegen die Kohle ausgerollt.

Es liegt an uns, es im Boden zu lassen – stand auf englisch darauf. JunepA – so heißt die Organisation – fordert damit einen schnellen und konsequenten Ausstieg aus der Braunkohle. Erst im vergangenen September wurde JunepA für seine Aktionen mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet.

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Aktivisten kritisieren Vorgehen der Polizei im Tagebau Hambach

Der Einsatz der Polizei am Tagebau Hambach am Sonntag hat bei Aktivisten für Aufregung gesorgt.

Es kursiert ein Video, in dem eine Aktivistin vor ein Polizeipferd gerät. Für das Aktionsbündnis Ende Gelände ist klar, dass ein Polizist die Aktivistin bei der Auflösung einer Sitzblockade vor das Pferd gestoßen habe, die dann vom Huf des Tieres getroffen wurde. Auch kritisiert das Aktionsbündnis, die Polizei habe präventiv Pfefferspray eingesetzt und sei zu hart vorgegangen. Die Beamten, die von den Vorwürfen betroffen sind, sind der Polizei namentlich bekannt. Die Polizei Aachen möchte die Sachverhalte vollständig aufklären und hat eigene Vorermittlungen mehr...

UN-Klimakonferenz: Auch Proteste im 100´5-Revier erwartet

Im Rahmen der UN-Klimakonferenz in Bonn kommende Woche bereitet sich die Aachener Polizei auf Einsätze rund um den Tagebau Hambach vor.

Umweltaktivisten planen dort am Sonntag mehrere Proteste und Mahnwachen. Die Polizei hofft auf friedliche und gewaltfreie Demonstrationen. Sie geht aber auch davon aus, dass es auch zu unangekündigten Aktionen kommen kann, deshalb ist es auch schwierig für die Polizei den kompletten Tagebau vor allen Aktivisten abzusichern, so Aachens Polizeipräsident Dirk Weinspach. Die Polizei wird mit einem Sperrstellenkonzept versuchen das Eindringen von vielen Aktivisten in den Tagebau zu verhindern und weist darauf hin, dass es sich dabei mehr...

RWE will erst nach Gerichtsentscheidung roden

Nachdem ein Gerichtstermin zum Braunkohletagebau Hambach verschoben worden ist, hat auch der Energiekonzern RWE angekündigt, länger mit umstrittenen Rodungen zu warten.

Die Rodungen im Hambacher Forst sollen nach RWE-Angaben erst nach der Verhandlung am 21.November beginnen. An diesem Tag befasst sich das Kölner Verwaltungsgericht mit einer Klage des BUND gegen den Braunkohleabbau in Hambach. Die Rodungen würden den uralten Hambacher Forst betreffen – Umweltaktivisten haben dort Bäume besetzt, um deren Abholzung zu verhindern. mehr...

Naturführung im Hambacher Forst: Zivilfahrzeuge der Polizei mit Bitumen und Farbe übergossen

Hunderte Gegner des Braunkohletagebaus haben gestern bei einer Führung durch den Hambacher Forst für Aufsehen gesorgt.

Verschiedene Abgeordnete aus dem Bundestag und dem Landtag seien da gewesen, sagte Naturführer Michael Zobel. An den vielen Stationen der Tour seien unter anderem Texte verlesen worden. Auch der Aachener Polizeipräsident Dirk Weinspach war gestern vor Ort. Es sei durch lautstarken Protest schwer gewesen, ins Gespräch zu kommen, sagte er nach der Führung. Außerdem wurden zwei Zivilfahrzeuge der Beamten mit Farbe und Bitume übergossen. Laut Umweltaktivist Simon, sollte mit dem Vandalismus gegen die Etablierung der Polizei als politischen Akteur mehr...

Festnahmen nach Polizeieinsatz im Hambacher Forst

Bei einem Polizeieinsatz im rheinischen Braunkohlerevier hat die Polizei fünf Personen vorläufig festgenommen.

Sie tat das, um das Wegräumen von Barrikaden im Hambacher Forst durch Mitarbeiter von RWE Power zu schützen, teilte die Aachener Polizei mit. Während des Einsatzes gab es demnach auch Straftaten. Beamte seien mit Böllern und Einsatzfahrzeuge mit Flaschen beworfen worden. mehr...