Hambach

Jugend fordert Ende der Kohle

Eine Jugendorganisation hat heute Morgen am Braunkohletagebau Hambach ein Riesen-Protestbanner gegen die Kohle ausgerollt.

Es liegt an uns, es im Boden zu lassen – stand auf englisch darauf. JunepA – so heißt die Organisation – fordert damit einen schnellen und konsequenten Ausstieg aus der Braunkohle. Erst im vergangenen September wurde JunepA für seine Aktionen mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet.

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Aktivisten kritisieren Vorgehen der Polizei im Tagebau Hambach

Der Einsatz der Polizei am Tagebau Hambach am Sonntag hat bei Aktivisten für Aufregung gesorgt.

Es kursiert ein Video, in dem eine Aktivistin vor ein Polizeipferd gerät. Für das Aktionsbündnis Ende Gelände ist klar, dass ein Polizist die Aktivistin bei der Auflösung einer Sitzblockade vor das Pferd gestoßen habe, die dann vom Huf des Tieres getroffen wurde. Auch kritisiert das Aktionsbündnis, die Polizei habe präventiv Pfefferspray eingesetzt und sei zu hart vorgegangen. Die Beamten, die von den Vorwürfen betroffen sind, sind der Polizei namentlich bekannt. Die Polizei Aachen möchte die Sachverhalte vollständig aufklären und hat eigene Vorermittlungen mehr...

UN-Klimakonferenz: Auch Proteste im 100´5-Revier erwartet

Im Rahmen der UN-Klimakonferenz in Bonn kommende Woche bereitet sich die Aachener Polizei auf Einsätze rund um den Tagebau Hambach vor.

Umweltaktivisten planen dort am Sonntag mehrere Proteste und Mahnwachen. Die Polizei hofft auf friedliche und gewaltfreie Demonstrationen. Sie geht aber auch davon aus, dass es auch zu unangekündigten Aktionen kommen kann, deshalb ist es auch schwierig für die Polizei den kompletten Tagebau vor allen Aktivisten abzusichern, so Aachens Polizeipräsident Dirk Weinspach. Die Polizei wird mit einem Sperrstellenkonzept versuchen das Eindringen von vielen Aktivisten in den Tagebau zu verhindern und weist darauf hin, dass es sich dabei mehr...

RWE will erst nach Gerichtsentscheidung roden

Nachdem ein Gerichtstermin zum Braunkohletagebau Hambach verschoben worden ist, hat auch der Energiekonzern RWE angekündigt, länger mit umstrittenen Rodungen zu warten.

Die Rodungen im Hambacher Forst sollen nach RWE-Angaben erst nach der Verhandlung am 21.November beginnen. An diesem Tag befasst sich das Kölner Verwaltungsgericht mit einer Klage des BUND gegen den Braunkohleabbau in Hambach. Die Rodungen würden den uralten Hambacher Forst betreffen – Umweltaktivisten haben dort Bäume besetzt, um deren Abholzung zu verhindern. mehr...

Naturführung im Hambacher Forst: Zivilfahrzeuge der Polizei mit Bitumen und Farbe übergossen

Hunderte Gegner des Braunkohletagebaus haben gestern bei einer Führung durch den Hambacher Forst für Aufsehen gesorgt.

Verschiedene Abgeordnete aus dem Bundestag und dem Landtag seien da gewesen, sagte Naturführer Michael Zobel. An den vielen Stationen der Tour seien unter anderem Texte verlesen worden. Auch der Aachener Polizeipräsident Dirk Weinspach war gestern vor Ort. Es sei durch lautstarken Protest schwer gewesen, ins Gespräch zu kommen, sagte er nach der Führung. Außerdem wurden zwei Zivilfahrzeuge der Beamten mit Farbe und Bitume übergossen. Laut Umweltaktivist Simon, sollte mit dem Vandalismus gegen die Etablierung der Polizei als politischen Akteur mehr...

Festnahmen nach Polizeieinsatz im Hambacher Forst

Bei einem Polizeieinsatz im rheinischen Braunkohlerevier hat die Polizei fünf Personen vorläufig festgenommen.

Sie tat das, um das Wegräumen von Barrikaden im Hambacher Forst durch Mitarbeiter von RWE Power zu schützen, teilte die Aachener Polizei mit. Während des Einsatzes gab es demnach auch Straftaten. Beamte seien mit Böllern und Einsatzfahrzeuge mit Flaschen beworfen worden. mehr...