Stadt hätte Konzert nicht verbieten dürfen

Im letzten Frühjahr hat die Stadt Hückelhoven das Konzert einer rechtsextremistischen Band verboten. Die Band sollte im Clubheim eines Rockerclubs auftreten.

Gegen das Verbot hat der Rockerclub geklagt – und heute Recht bekommen. Das Verwaltungsgericht entschied, dass die Stadt das Konzert nicht hätte verbieten dürfen. Denn: mit dem Rockerclub sei vorher nicht gesprochen worden und die Stadt habe nicht ausreichend nachgewiesen, dass bei dem Konzert mit Straftaten zu rechnen war. Hückelhoven kann gegen die Entscheidung noch in die Berufung gehen, darüber entscheidet dann das Oberverwaltungsgericht in Münster. 

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