Gerichtsprozesse

Aktuelle Fälle aus dem 100'5-Revier, die am Gericht verhandelt werden.

Geldstrafe für Foto aus Aachener Uniklinik

Das Oberlandesgericht Köln hat einen Fotojournalisten zu einer Geldstrafe verurteilt, der das Bild eines vermeintlichen Ebola-Patienten gegen dessen Willen verbreitet hat.

Der Fotograf habe sich bereits strafbar gemacht, als er das nicht unkenntlich gemachte Foto an eine Redaktion weitergab, entschied das Gericht in letzter Instanz. Damit bestätigte es eine vom Landgericht Aachen verhängte Strafe. Das Bild war im Aachener Klinikum entstanden – dort hatte der Fotograf einen Patienten mit Mundschutz und Handschuhen fotografiert.

Obwohl der das nicht wollte und auch schon klar war, dass sich ein Ebola-Verdacht nicht bestätigt hatte, wurde das Bild mehr...

Kraemer verurteilt

Das Landgericht Aachen hat den Ex-Manager von Alemannia Aachen, Frithjof Kraemer zu einer Bewährungsstrafe von 1 Jahr und 6 Monaten verurteilt. Zudem muss er eine Geldstrafe von 50.000 Euro an gemeinnützige Organisationen zahlen.

Frithjof Kraemer hatte im Laufe des Prozessses ein Geständnis abgelegt und Fehler eingeräumt. Für Kraemer war es ein persönliches Scheitern. Das Landgericht Aachen bewertete das Geständnis als strafmildernd. Am Ende wurde Kraemer wegen 39-fachen Bankrotts verurteilt. mehr...

Urteil im Prozess gegen ehemaligen Alemannia-Manager erwartet

Im Prozess gegen den Ex-Manager von Alemannia Aachen Frithjof Kraemer werden heute Vormittag Plädoyers und Urteil erwartet.

Kraemer kann mit einer Bewährungsstrafe und einer Geldbuße von 50.000 Euro rechnen. Darauf haben sich das Aachener Landgericht, die Staatsanwaltschaft und Kraemer im laufenden Prozess gegen ihn geeinigt. Vorher hatte der Ex-Manager der Alemannia ein Geständnis abgelegt. mehr...

Aktivisten verurteilt

Das Amtsgericht Düren hat drei Aktivisten verurteilt, weil sie Mitte Dezember die Hambachbahn blockiert haben.

Eine 22-jährige Frau muss eine Geldstrafe von 400 Euro zahlen, ihre beiden Mitstreiter müssen 40 Sozialdienst leisten. Die Aktivisten hatten sich an die Gleisen gekettet und konnten erst nach Stunden durch die Polizei festgenommen werden. mehr...

Prozess um Drogenhandel in JVA Aachen führt zu Gefängnisstrafen

Vor dem Aachener Landgericht ist gestern ein Prozess zu Ende gegangen, bei dem es um Drogenhandel ging.

Der Hauptangeklagte wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt - er soll den Handel vom Gefängnis aus organisiert haben, während er in der JVA Aachen saß. Ein Mitangeklagter, der von außerhalb der JVA half, muss für vier Jahre in Haft. In einen Teil der Vorfälle soll auch ein Beamter des Aachener Gefängnisses verwickelt gewesen sein. Von Lieferungen von Drogen und Handys in die JVA war im Prozess die Rede. Er bekam eine Bewährungsstrafe. mehr...

Prozess wegen Geldautomatensprengung in Düren

Im vergangenen Dezember ist in Düren ein Geldautomat gesprengt worden.

Zwei Männer wurden daraufhin festgenommen. Heute hat am Kölner Landgericht der Prozess gegen sie begonnen. Sie sollen gemeinsam mit einem noch unbekannten Komplizen sechs Geldautomaten in Düren, Bonn und Leverkusen gesprengt und so insgesamt mehr als 570.000 Euro erbeutet haben. Die Urteile sollen Ende August fallen. mehr...

Windräder im Münsterwald dürfen gebaut werden

Die geplanten sieben Windräder im Aachener Münsterwald dürfen gebaut werden.

Das hat das Oberverwaltungsgericht Münster entschieden und damit eine Beschwerde des Vereins Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt Nordrhein-Westfalen zurückgewiesen. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass der Bau nicht gegen Naturschutzrecht verstößt. In der Begründung des Urteils heißt es unter anderem, die Windräder würden das Landschaftsbild zwar verändern, es aber nicht erheblich beeinträchtigen. mehr...

Einigung im Prozess um Alemannia-Manager

Der ehemalige Geschäftsführer von Alemannia Aachen, Frithjof Kraemer, muss nicht ins Gefängnis.

Er kann mit einer Bewährungsstrafe und einer Geldbuße von 50.000 Euro rechnen. Darauf haben sich das Aachener Landgericht, die Staatsanwaltschaft und Kraemer im laufenden Prozess gegen ihn geeinigt. Vorher hatte der Ex-Manager der Alemannia ein Geständnis abgelegt. Ihm wird Insolvenzverschleppung, Untreue und Betrug vorgeworfen. Der Prozess soll am 28. Juni zuende gehen. mehr...

Luca-Prozess: Stiefvater und Mutter verurteilt

Am Landgericht Mönchengladbach ist heute ein Mann zu lebenslanger Haft und eine Frau zu zwei Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der fünfjährige Luca war im Oktober 2016 nach einer schweren Misshandlung verstorben.

Der Stiefvater des kleinen 5-Jährigen Luca habe den Jungen durch Schläge oder Tritte innerlich sehr schwer verletzt und ihn wohl am Ende erwürgt, sagte der Richter am Morgen. Wie der Tod genau zustande kam, bleibt weiter lückenhaft. Die Mutter muss wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen durch Unterlassen hinter Gittter. Sie habe aus Bequemlichkeit nicht reagiert, nachdem ihr Kind schon vorher masssiv verletzt wurde. mehr...

Frithjof Kraemer ab heute in Aachen vor Gericht

Der ehemalige Alemannia-Manager Frithjof Kraemer steht ab heute vor dem Aachener Landgericht.

Vorgeworfen werden ihm unter anderem Insolvenzverschleppung, Betrug in besonders schwerem Fall und vierzig Mal Untreue - das alles aus der Zeit der ersten Insolvenz der Alemannia im Jahr 2012.

Laut Anklage habe er im Jahr 2012 trotz Zahlungsunfähigkeit keine Insolvenz angemeldet. So sei im April eindeutig erkennbar gewesen, dass der Club zahlungsunfähig war. Mit einem Umfinanzierungskonzept war er anschließend gescheitert. Erst im November 2012 sei schließlich Insolvenz angemeldet worden – laut Staatsanwaltschaft zu spät. Am Ende sei es zu einem Schaden mit mehr...