Gerichtsprozesse

Aktuelle Fälle aus dem 100'5-Revier, die am Gericht verhandelt werden.

Urteil nach Leichenfund an der A 44

Im Mai 2014 ist an der A 44, in einem Gebüsch in der Nähe der Abfahrt Aachen-Brand, die Leiche einer Frau gefunden worden.

Heute Nachmittag hat das Aachener Amtsgericht deswegen einen Mann aus Baesweiler zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt, berichtet die Aachener Zeitung auf ihrer Internetseite. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er die Frau im Streit um ein Drogengeschäft niedergeschlagen hat. Ob er sie auch getötet hat, ließ sich aber nicht mehr sagen. Auch eine Überdosis Drogen kommt als Todeursache in Frage. Deshalb wurde der Angeklagte wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt. mehr...

Kreuzauer sollen Lidl erpresst haben

Zwei Männer aus Kreuzau sollen den Lebensmittel-Discounter Lidl erpresst haben.

Deshalb müssen sie sich ab heute vor dem Dortmunder Landgericht verantworten. Den Männern wird vorgeworfen, in mehreren Filialen vergifteten Zucker, Zahnpasta und Nougatcreme deponiert und fünf Millionen Euro gefordert zu haben. Verletzt wurde aber niemand.

Einer der Männer ist schon wegen Mordes vorbestraft. Zum Prozessbeginn heute haben die Angeklagten angekündigt, sie würden zu einem späteren Zeitpunkt aussagen. mehr...

Geldstrafe für Foto aus Aachener Uniklinik

Das Oberlandesgericht Köln hat einen Fotojournalisten zu einer Geldstrafe verurteilt, der das Bild eines vermeintlichen Ebola-Patienten gegen dessen Willen verbreitet hat.

Der Fotograf habe sich bereits strafbar gemacht, als er das nicht unkenntlich gemachte Foto an eine Redaktion weitergab, entschied das Gericht in letzter Instanz. Damit bestätigte es eine vom Landgericht Aachen verhängte Strafe. Das Bild war im Aachener Klinikum entstanden – dort hatte der Fotograf einen Patienten mit Mundschutz und Handschuhen fotografiert.

Obwohl der das nicht wollte und auch schon klar war, dass sich ein Ebola-Verdacht nicht bestätigt hatte, wurde das Bild mehr...

Kraemer verurteilt

Das Landgericht Aachen hat den Ex-Manager von Alemannia Aachen, Frithjof Kraemer zu einer Bewährungsstrafe von 1 Jahr und 6 Monaten verurteilt. Zudem muss er eine Geldstrafe von 50.000 Euro an gemeinnützige Organisationen zahlen.

Frithjof Kraemer hatte im Laufe des Prozessses ein Geständnis abgelegt und Fehler eingeräumt. Für Kraemer war es ein persönliches Scheitern. Das Landgericht Aachen bewertete das Geständnis als strafmildernd. Am Ende wurde Kraemer wegen 39-fachen Bankrotts verurteilt. mehr...

Urteil im Prozess gegen ehemaligen Alemannia-Manager erwartet

Im Prozess gegen den Ex-Manager von Alemannia Aachen Frithjof Kraemer werden heute Vormittag Plädoyers und Urteil erwartet.

Kraemer kann mit einer Bewährungsstrafe und einer Geldbuße von 50.000 Euro rechnen. Darauf haben sich das Aachener Landgericht, die Staatsanwaltschaft und Kraemer im laufenden Prozess gegen ihn geeinigt. Vorher hatte der Ex-Manager der Alemannia ein Geständnis abgelegt. mehr...

Aktivisten verurteilt

Das Amtsgericht Düren hat drei Aktivisten verurteilt, weil sie Mitte Dezember die Hambachbahn blockiert haben.

Eine 22-jährige Frau muss eine Geldstrafe von 400 Euro zahlen, ihre beiden Mitstreiter müssen 40 Sozialdienst leisten. Die Aktivisten hatten sich an die Gleisen gekettet und konnten erst nach Stunden durch die Polizei festgenommen werden. mehr...

Prozess um Drogenhandel in JVA Aachen führt zu Gefängnisstrafen

Vor dem Aachener Landgericht ist gestern ein Prozess zu Ende gegangen, bei dem es um Drogenhandel ging.

Der Hauptangeklagte wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt - er soll den Handel vom Gefängnis aus organisiert haben, während er in der JVA Aachen saß. Ein Mitangeklagter, der von außerhalb der JVA half, muss für vier Jahre in Haft. In einen Teil der Vorfälle soll auch ein Beamter des Aachener Gefängnisses verwickelt gewesen sein. Von Lieferungen von Drogen und Handys in die JVA war im Prozess die Rede. Er bekam eine Bewährungsstrafe. mehr...

Prozess wegen Geldautomatensprengung in Düren

Im vergangenen Dezember ist in Düren ein Geldautomat gesprengt worden.

Zwei Männer wurden daraufhin festgenommen. Heute hat am Kölner Landgericht der Prozess gegen sie begonnen. Sie sollen gemeinsam mit einem noch unbekannten Komplizen sechs Geldautomaten in Düren, Bonn und Leverkusen gesprengt und so insgesamt mehr als 570.000 Euro erbeutet haben. Die Urteile sollen Ende August fallen. mehr...

Windräder im Münsterwald dürfen gebaut werden

Die geplanten sieben Windräder im Aachener Münsterwald dürfen gebaut werden.

Das hat das Oberverwaltungsgericht Münster entschieden und damit eine Beschwerde des Vereins Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt Nordrhein-Westfalen zurückgewiesen. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass der Bau nicht gegen Naturschutzrecht verstößt. In der Begründung des Urteils heißt es unter anderem, die Windräder würden das Landschaftsbild zwar verändern, es aber nicht erheblich beeinträchtigen. mehr...

Einigung im Prozess um Alemannia-Manager

Der ehemalige Geschäftsführer von Alemannia Aachen, Frithjof Kraemer, muss nicht ins Gefängnis.

Er kann mit einer Bewährungsstrafe und einer Geldbuße von 50.000 Euro rechnen. Darauf haben sich das Aachener Landgericht, die Staatsanwaltschaft und Kraemer im laufenden Prozess gegen ihn geeinigt. Vorher hatte der Ex-Manager der Alemannia ein Geständnis abgelegt. Ihm wird Insolvenzverschleppung, Untreue und Betrug vorgeworfen. Der Prozess soll am 28. Juni zuende gehen. mehr...