Gerichtsprozesse

Aktuelle Fälle aus dem 100'5-Revier, die am Gericht verhandelt werden.

Geständnis im Falschfahrer-Prozess

Der Mordprozesses um einen tödlichen Falschfahrerunfall im vergangenen Januar hat heute am Aachener Landgericht mit einem Geständnis des Angeklagten begonnen.

In der Erklärung, die er durch seinen Anwalt verlesen ließ, bezeichnet er die Tat als unverzeihlich. Er könne sich selbst nicht erklären, weshalb er absichtlich falsch auf die A4 aufgefahren sei. Auch habe er keine Erinnerung mehr an die Wochen davor. Bei dem Unfall in der Nähe von Merzenich war ein Ehepaar getötet und der Falschfahrer schwer verletzt worden. mehr...

Prozess um tödlichen Falschfahrer-Unfall beginnt

Vor dem Aachener Landgericht beginnt ein Mordprozess nach einem schweren Falschfahrerunfall auf der A 4 bei Merzenich. Zwei Menschen waren an den Folgen des Unfalls gestorben.

Vor Gericht steht ab heute ein Mann, der im Januar bei Düren-Merzenich in die falsche Richtung auf die Autobahn gefahren sein soll – wohl in der Absicht, sich selbst zu töten. Es kam zu einem Unfall, bei dem ein Autofahrer sofort starb. Eine Beifahrerin erlag Wochen später im Krankenhaus ihren Verletzungen. Laut Anklage muss der Mann sich ab heute wegen zweifachen Mordes und sechsfachen versuchten Mordes verantworten.

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Prozess um Tierhändler aus Monschau

Ein Tierhändler aus Monschau muss sich wegen mehrerer Verstöße gegen das Tierschutzgesetz ab heute vor dem Amtsgericht in Monschau verantworten.

Bei dem Mann wurden im April 2016 mangelhaft ernährte und schlecht untergebrachte Tiere gefunden, darunter auch Pferde. Trotz des gegen ihn ausgesprochenen Tierhalteverbots fand das Veterinäramt der Städteregion Aachen im September desselben Jahres und im April 2017 erneut eine Vielzahl an Tieren bei ihm. mehr...

Asylbewerber angeklagt

Ein Asylbewerber aus Somalia muss sich bald vor dem Landgericht Mönchengladbach verantworten.

Das Gericht hat die Anklage wegen versuchten Mordes nach Brandstiftung zugelassen. Der 21-Jährige soll aus Frust über einen abgelehnten Asylantrag eine Unterkunft in Brand gesetzt haben. Anschließend war ein ganzer Wohnblock unbewohnbar. Verletzt wurde niemand. Das Amtsgericht hatte den Mann schon vor einem Jahr wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Haftstrafe von 7 Monaten verurteilt. mehr...

Nach Brand verurteilt

Das Aachener Landgericht hat einen Flüchtling aus Kreuzau zu zwei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt.

Der aus Algerien stammende Mann legte im März in einer Flüchtlingsunterkunft einen Brand. Der 30-Jährige hatte ein Sofa angezündet. Das Feuer konnte rechtzeitig gelöscht werden, verletzt wurde niemand. Zuvor hatte der Mann randaliert und Mitbewohner mit einem Messer bedroht. Das gab er auch zu, an die Brandstiftung konnte er sich nicht erinnern. Da er zur Tatzeit unter einer Psychose gelitten haben soll, geht das Gericht von einer verminderten Schuldfähigkeit aus.

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Prozess gegen mutmaßlichen Erpresser

Vor dem Landgericht Aachen muss sich von Dienstag an ein mutmaßlicher Erpresser verantworten.

Der Fall hatte für Schlagzeilen gesorgt. Der Angeklagte aus Eschweiler soll Eltern gedroht haben, dass ihren Kindern etwas passiere, sollten sie nicht 20.000 Euro zahlen. Der Beschuldigte soll sogar ein Paar bedroht haben, das gar keine Kinder hatte. Für die Geldübergabe setzte er jedes Mal denselben Ort fest. Das wurde dem Beschuldigten zum Verhängnis. Die Polizei installierte dort Kameras und konnte so den Mann filmen, mit den Bildern nach ihm fahnden und ihn festnehmen.

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Geliebte des Mörders jetzt auch angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Aachen klagt die Witwe eines ermordeten Beamten aus Eschweiler an.

Vor zwei Jahren war der im Urlaub in Bulgarien mit 52 Axt-Schlägen vom Geliebten seiner Ehefrau ermordet worden. Der Mörder sitzt schon seit einem halben Jahr in Haft. Der Witwe wird vorgeworfen, dass sie den Mord mit geplant und vor Gericht gelogen habe. mehr...

Sechs Jahre Gesamtfreiheitsstrafe

Vor dem Aachener Landgericht ist heute ein Mann zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sechs Jahren wegen besonders schweren Raubes verurteilt worden.

Ihm wird vorgeworfen im Januar zwei Spielhallen auf dem Adalbertsteinweg und in der Borngasse überfallen zu haben. Dabei bedrohte er die Angestellten mit einer Spielzeugwaffe und erbeutete Bargeld und ein Smartphone. In einem Fall soll er einen Angestellten in einer Toilette eingesperrt haben. mehr...

Zwei Geldautomatensprenger verurteilt

Zwei Geldautomatensprenger aus den Niederlanden sind heute vom Kölner Langdericht verurteilt worden.

Beide müssen für fünf ein halb Jahre ins Gefägnis. Den Männern wurde vorgeworfen mehrere Geldautomaten in NRW gesprengt zu haben. Nachdem sie eine Bank in Düren im vergangenen Jahr in die Luft gejagt hatten, wurden sie geschnappt. Erbeutet wurden in Düren über 160.000 Euro, einen Teil davon konnten die Ermittler wieder an die Bank zurückgeben.

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Zwei Männer wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt

Vor dem Aachener Landgericht sind heute zwei Männer verurteilt worden, weil sie im Herbst 2016 bei einer Schlägerei vor einer Diskothek in der Wirchsbongardstraße in Aachen mit dabei waren.

Ein Minderjähriger wurde zu drei Jahren Jugendstrafe verurteilt, ein Erwachsener muss dreieinhalb Jahre ins Gefägnis. Eines der Opfer wurde damals mit einem Messer und mit Schlägen schwer verletzt. mehr...