Gerichtsprozesse

Aktuelle Fälle aus dem 100'5-Revier, die am Gericht verhandelt werden.

Haftstrafe für Pädophilen aus Brunssum

Ein 61-jähriger Kinderschänder aus Brunssum muss 8 Jahre ins Gefängnis.

Außerdem wurde er dazu verurteilt, seinem Opfer 10.000 Euro Schmerzensgeld zu zahlen.

Er hatte die 11-Jährige Tochter eines Bekannten unter Drogen gesetzt und sich dann an ihr vergangen. Wie das Nachrichtenportal L1 berichtet, war das Kind bei der Vergewaltigung bewusstlos und erinnerte sich anschließend nicht daran. Es war aber schwanger geworden und ließ eine Abtreibung machen. Die Untersuchung des Fötus führte die Polizei zu dem Täter. mehr...

Vorwürfe gegen Erzieherin Thema vor Gericht

Was dürfen Erzieher und was geht zu weit? Um diese Frage geht es ab heute vor dem Amtsgericht Viersen.

Eine Erzieherin soll ein Kind in der Kita zum Essen gezwungen haben, indem sie dessen Kopf festhielt. Einem anderen Kind soll sie den Stuhl weggenommen haben – so dass es eine Viertelstunde in einem Stuhlkreis stehen musste. Das Amtsgericht hatte entschieden, dass die Frau deshalb eine Geldstrafe zahlen muss - dagegen legte sie Einspruch ein. mehr...

Heilpraktiker aus Aachen vor Gericht

Ein Heilpraktiker aus Aachen muss sich von heute an im niedersächsischen Stade vor Gericht verantworten.

Der Mann soll vor zwei Jahren bei einem Seminar die Teilnehmer unter Drogen gesetzt haben. Die 27 Frauen und Männer wurden mit schweren Vergiftungssymptomen wie Wahnvorstellungen, Krämpfen und Herzrasen in Kliniken eingeliefert. Dem Angeklagten wird Drogenbesitz und Überlassen von Betäubungsmitteln zum unmittelbaren Verbrauch vorgeworfen. mehr...

Protestcamp am Tagebau Hambach untersagt

Das Aachener Verwaltungsgericht hat ein geplantes Protestcamp am Tagebau Hambach untersagt.

Am kommenden Wochenende wollten sich Umweltaktivisten auf einer Streuobstwiese in Kerpen-Manheim versammeln. Das Gericht war aber überzeugt, dass das Camp nur als Schlafgelegenheit für Proteste außerhalb dienen sollte. Deshalb gelte dafür auch nicht der Schutz der Versammlungsfreiheit.

Nächste Woche findet in Bonn die UN-Klimakonferenz statt. Deshalb sind auch im 100'5-Revier Protestaktionen an Tagebauen geplant. mehr...

Erpresser-Duo aus Kreuzau verurteilt

Weil sie den Lebensmittel-Discounter Lidl erpresst haben, müssen zwei Männer aus Kreuzau ins Gefängnis.

Das Dortmunder Landgericht verurteilte sie zu jeweils 2 Jahren und 10 Monaten Haft. Die Männer sollen Lebensmittel mit Pflanzenschutzmittel vergiftet und dann bei Lidl in die Regale gestellt haben. Betroffen waren Filialen in Dortmund, Wuppertal und dem Rheinland. Die Dosierung war dem Gericht zufolge aber so gering, dass keine Gefahr für Verbraucher bestand. Per Email forderten die Männer von dem Konzern 5 Millionen Euro in der Internetwährung Bitcoin. Zur Zahlung kam es aber nicht. Die Angeklagten haben die Tat bis zuletzt bestritten. mehr...

Berufsverbot für Heilpraktiker vorerst aufgehoben

Ein Heilpraktiker aus dem Kreis Viersen, gegen den die Staatsanwaltschaft ermittelt, darf vorerst weiter in seinem Beruf arbeiten. Das hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf entschieden.

Dem Mann wird vorgeworfen, bei der Behandlung von Krebspatienten dubiose Methoden genutzt zu haben. Drei Patienten waren nach der Behandlung mit einem experimentellen Wirkstoff gestorben. Für ihn galt seit dem Sommer 2016 im Kreis Viersen ein Berufsverbot - das hat das Verwaltungsgericht aufgehoben. mehr...

Vergewaltiger zu Gefängnisstrafe verurteilt

Der Mann, der in Aachen eine Joggerin vergewaltigt und zwei weitere Frauen in Richterich und Übach-Palenberg angegriffen hat, muss ins Gefängnis. Das Aachener Landgericht hat ihn zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt.

Während seiner Haft muss er außerdem eine Therapie machen. Sollte sie nicht erfolgreich sein, muss er anschließend in Sicherungsverwahrung bleiben. Die Fälle hatten bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, nachdem eine Kamera den Mann gefilmt hat, als er mit nacktem Unterkörper auf der Suche nach einem Opfer durch Übach-Palenberg spazierte. mehr...

Revision geplant gegen Falschfahrer-Urteil

Der Verteidiger des Falschfahrers, der im Januar auf der A4 bei Merzenich einen tödlichen Unfall veursacht hatte, will gegen das gestrige Urteil des Aachener Landgerichts vorgehen.

Man werde Revision einlegen, sagte er im 100'5 Interview. Sein Mandant habe absichtlich einen entgegenkommenden Lastwagen gerammt, weil er sich umbringen wollte. Er sei davon ausgegangen, dass sonst niemand verletzt werde. Das Gericht hatte den Niederländer gestern unter anderem wegen zweifachen Mordes zu 12 Jahren Haft verurteilt. mehr...

Urteil im Fall des Geisterfahrers auf der A4 bei Merzenich

Ein Mann, der auf der A4 bei Merzenich als Falschfahrer einen tödlichen Unfall verursacht hat, muss für 12 Jahre ins Gefängnis.

Das Aachener Landgericht hat ihn heute Mittag wegen zweifachen Mordes und sechsfachen versuchten Mordes verurteilt. Der Mann aus dem niederländischen Schimmert war absichtlich falsch auf die Autobahn gefahren, um sich das Leben zu nehmen. Er prallte frontal mit einem entgegenkommenden LKW zusammen, wurde dann aber gegen weitere Autos geschleudert. Ein Ehepaar starb, drei Autofahrer wurden verletzt, drei weitere kamen mit dem Schrecken davon. Laut eines psychologischen Gutachtens war der Falschfahrer vermindert schuldfähig, weil er mehr...

Bewährungsstrafe für Tierhändler aus Monschau

Das Amtsgericht Monschau hat einen Tierhändler zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt.

Außerdem muss er 150 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten – und darf keine Tiere mehr halten oder betreuen. Der Mann hatte mehrmals gegen das Tierschutzgesetz verstoßen. Bei einer Hausdurchsuchung im April vergangenen Jahres wurden ihm mehr als 80 verwahrloste Tiere weggenommen. Eine Mitangeklagte wurde zu einer Geldstrafe verurteilt. mehr...