Erdgas-Pipeline quer durchs 100'5-Revier

Im 100'5-Revier soll bald eine Erdgas-Pipeline von Aachen-Lichtenbusch über Erkelenz bis nach Legden bei Ahaus gebaut werden.

Der Fernnetzbetreiber "Open Grid Europe" will damit die Gasversorgung für Deutschland aufrechterhalten. Das sogenannte L-Gas werde knapp, deshalb müsse das deutsche Gasnetz an das belgische Netz angeschlossen werden, sagt Helmut Roloffs vom Fernnetzbetreiber "Open Grid Europe". Das Gas komme dann aus Katar, Südafrika oder den USA nach Deutschland, so Roloffs im 100'5-Interview weiter.

Die Pipeline wird etwa einen Meter unter der Oberfläche liegen. Anschließend kann laut dem Fernnetzbetreiber auf der Fläche wieder Ackerbau betrieben werden. Bauten, wie Brücken oder Häuser dürfen allerdings nicht auf der Pipeline entstehen.

Die genaue Route der 215 Kilometer langen Erdgas-Pipeline wird erst im nächsten Jahr festgelegt. Vorher gibt es noch Treffen mit den Kommunen, Umweltschützern, Straßen NRW und Bürgern. Am 17. Februar gibt es zudem eine erste öffentliche Info-Veranstaltung in Erkelenz.

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