Tierschützer undercover: Missstände im Dürener Schlachthof

Im Dürener Schlachthaus sollen Tiere unter grausamen Bedingungen geschlachtet werden.

Das wirft der Tierschutzverein SOKO aus München den Schlachthausbetreibern vor. Die Tierschützer haben sich verdeckt als Mitarbeiter des Schlachthaus beworben und bei der Arbeit die Zustände da aufgenommen. Zum Beispiel sollen Tiere nicht richtig betäubt sein und deswegen bei der Schlachtung leiden. Auch das Veterinäramt des Kreises Düren nimmt der Tierschutzverein dabei ins Visier. Sie sollen von den Missständen gewusst, aber nichts dagegen unternommen haben. Deshalb haben sie Strafanzeigen gestellt. Dr. Mounira Bishara-Rizk vom Veterinäramt des Kreises Düren ist schockiert über die Vorwürfe und nimmt sie sehr ernst.  Sie sagt, dass die Mitarbeiter des Veterinäramtes alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten haben. Allerdings sei es schwierig bei allen Betäubungen permanent dabei zu sein. Jetzt soll es direkt eine permanente Kontrolle der Betäubungen geben, auch wenn diese außerhalb der gesetzlichen Vorgaben ist. Ein Kunde des Dürener Schlachthauses war bis vor kurzem auch McDonald's. Die haben aber nach der Dokumentation der Tierschützer weitere Lieferungen vom Schlachthaus abgelehnt. 

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