Aachen

StädteRegion Aachen will gegen Atomreaktor Tihange klagen

Die StädteRegion Aachen will gegen den umstrittenen Atomreaktor Tihange 2 klagen. Das hat StädteRegionsrat Helmut Etschenberg am Nachmittag bekanntgegeben. Helmut Etschenberg will "alle Wege nutzen" um gegen den Pannenreaktor vorzugehen.

Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten: So soll beim belgischen Staatsrat und vor einem ordentlichen Gericht in Brüssel gegen den Weiterbetrieb von Tihange 2 geklagt werden. Außerdem will die StädteRegion klären, ob die Betreiber des Kraftwerks die Sicherheitsstandards einhalten. Auch verlangen die Politiker vor Gericht mehr Informationen über den Reaktor.

Unterstützt bei den Klagen wird die StädteRegion von der Stadt mehr...

Schlüpfrige Fotos als Druckmittel

Immer wieder warnt die Polizei davor, im Internet allzu sorglos mit der eigenen Privatsphäre umzugehen. Denn das kann böse ausgenutzt werden. Mit so einer Masche beschäftigt sich ab heute das Aachener Landgericht.

Angeklagt ist ein 25-jähriger Mann aus Düren. Er soll sich zwischen Juni 2013 und Oktober 2014 immer wieder im Internet als Frau ausgegeben und mindestens 17 Männer dazu gebracht haben, sich vor der Kamera auszuziehen. Davon soll er Aufnahmen gemacht und gedroht haben, die Videos und Fotos bei Facebook zu veröffentlichen, wenn ihm die Opfer keine Amazon-Gutscheine geben.

Auf diese Weise soll er insgesamt rund 4.500 Euro erbeutet haben. Die mehr...

Streit in Aachener Restaurant eskaliert

In einem Aachener Restaurant ist gestern Abend der Streit um einen ausstehenden Lohn eskaliert.

Ein Wirt und ein Koch wurden schwer verletzt. In dem Lokal im Alexianergraben hatte eine Frau zur Probe gearbeitet. Weil der Besitzer mit ihrer Leistung aber unzufrieden war, bezahlte er sie nicht. Deshalb kam die Frau gestern Abend zurück und wurde dabei unter anderem von zwei bewaffneten Männern begleitet. Nach einem kurzen Streit ging einer der Begleiter mit einem Schlagstock auf den Wirt los. Dem kamen sein Sohn und der Koch zu Hilfe. Daraufhin zückte der zweite Begleiter ein Messer und stach es dem Koch mehrmals in den Bauch.

Er wurde, ebenso wie der mehr...

Bewährungsstrafen im Selfie-Prozess

Im sogenannten Selfie-Prozess hat das Aachener Amtsgericht die Urteile verkündet: 3 Angeklagte wurden zu Geld-, sowie Freiheitsstrafen - in Höhe von 6 bis 8 Monaten - auf Bewährung verurteilt.

2 weitere Angeklagte müssen Geldstrafen in Höhe von mehreren tausend Euro zahlen, die sich an gemeinnützige Organisationen richten. Das Gericht begründete die Strafen damit, dass es sich bei den Opfern um hilflose, kranke Menschen handelte und die Tat ein Vertrauensbruch darstellte. Zudem seien die Taten ein Imageschaden für das Klinikum gewesen. Die 4 Männer und 1 Frau entschuldigen sich im Rahmen des Prozesses bei deren Opfer.

Im Herbst 2014 hatten Pfleger an mehr...

Polizei: Karneval in der StädteRegion sicher

Die Polizei will an den Karnevalstagen wie schon in den letzten Jahren mehr Personal einsetzen.

Das gab Polizeipräsident Dirk Weinspach am Dienstagnachmittag bekannt. Dafür sollen auch angehende Beamte mit Praxiserfahrung eingesetzt werden. Die Polizei verzichtet aber auf eine Videoüberwachung - aus Rücksicht auf die Privatssphäre. Auch ein Kostümverbot gebe es nicht, so Weinspach weiter. Die klare Botschaft der Polizei: Jeder solle feiern, wie immer.

Aachens Polizeipräsident Dirk Weinspach sagte im 100'5 Interview: " Kein Karnevalsjeck muss aus Angst vor Straftaten, Anschlägen oder so den Umzügen fernbleiben. Niemand sollte sich die Karnevalstage von mehr...

Alemannias Sportdirektor Klitzpera angegriffen

Alemannias Sportdirektor Alexander Klitzpera ist gestern von einem Jugendtrainer aus dem eigenen Verein angegriffen worden.

Ein Nachwuchstrainer schlug dem Manager ins Gesicht. Zuvor hatte Klitzpera ihm gesagt, dass er nicht mehr weiter mit ihm plane. Alemannias Geschäftsführer Timo Skrzypski kündigt im 100'5-Interview Konsequenzen an. Gegen Trainer wurde Anzeige wegen Körperverletzung gestellt, außerdem wurde ihm fristlos gekündigt. "Wir dulden keinerlei Gewalt, ich bin jetzt 12 Jahre im Fußball unterwegs, ich habe wirklich schon sehr viele Dinge erlebt, bei denen man glaubt, dass sowas in der Berufswelt nicht möglich ist. Körperliche Gewalt geht gar nicht. mehr...

Aachener Hauptbahnhof wegen Polizeieinsatz gesperrt

Ein ungewöhnlicher Polizeieinsatz hat gestern Abend am Aachener Hauptbahnhof für Aufregung gesorgt.

Mehrere Anrufer hatten um kurz nach 17 Uhr die Bundespolizei gerufen, weil sie ein Kind auf den Gleisen gesehen haben wollen. Es sollte sich um einen etwa fünf Jahre alten Jungen handeln. Der Aachener Hauptbahnhof wurde deshalb sofort gesperrt. Betroffen war vor allem die Strecke bis Aachen-Süd. Mitten im Feierabendbetrieb mussten zwanzig Züge warten. Fast eine Stunde lang wurde nach dem Kind gesucht, gefunden wurde es aber nicht. Der Vorfall könnte noch Folgen haben, falls die Bahn Schadensersatzansprüche stellen sollte. Das hat das Unternehmen aber noch nicht mehr...

Geldautomaten in Aachen gesprengt

In Aachen waren heute Morgen wieder Geldautomatensprenger am Werk.

Sie schlugen gegen 4.15 Uhr in einer Bankfiliale in der Nähe des Audimax zu. Im Vorraum leiteten sie Gas in zwei Geldautomaten und sprengten sie so auf. Die Explosion war so stark, dass dabei auch zwei Kontoauszugsdrucker, die Eingangstür und die Fensterfront stark beschädigt wurden. Sogar in einem Nachbargeschäft kam es zu einem Wasserschaden. Experten prüfen noch, ob auch die Bausubstanz des Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Die Polizei fahndet grenzüberschreitend nach vier Männern, die mit einem dunklen Audi RS 6 mit dem deutschen Kennzeichen BN - Z 910 geflüchtet sind, den mehr...

Stadt informiert zur Umweltzone in Aachen

Die Vorbereitungen für die Umweltzone in Aachen laufen. An rund 50 Zufahrtsstraßen werden jetzt Schilder aufgestellt.

Ab dem 1. Februar dürfen nur noch Autos mit grüner Plakette in die Zone fahren. Grenze dafür ist im Großen und Ganzen der Außenring. Die Stadt will in den nächsten Wochen verstärkt informieren und auch mit belgischen und niederländischen Medien sprechen.

Denn auch Gäste aus dem benachbarten Ausland brauchen die Plakette. Alle Infos gibt es auch auf der Internetseite der Stadt Aachen laufend aktualisiert. mehr...

Gute Stimmung bei den Unternehmen im 100'5-Revier

Die Unternehmen im 100'5 Revier starten überwiegend optimistisch ins neue Jahr - laut Konjunkturumfrage der Industrie und Handelskammer Aachen.

Dabei gibt es einige Besonderheiten in den Regionen: Im Kreis Düren sind die Betriebe mit ihrer Situation überwiegend zufrieden, viele erwarten aber, dass das nicht so bleibt.

In der Städteregion Aachen haben die Unternehmen die höchsten Erwartungen für ihre Zukunft: 28 Prozent erwarten, dass ihre Lage sich positiv entwickelt. mehr...