Kritik an E-Tickets der ASEAG

Ab Januar 2018 stellt die ASEAG komplett auf elektronische Tickets um.

Allerdings haben diese E-Tickets nicht nur Vorteile. Die Linken in Aachen zum Beispiel sagen, dass es zu viel Gedränge an den Bustüren geben wird, weil das Kartenlesegerät für die elektronische Tickets nur an der hinteren Tür ist. Paul Heesel, Sprecher der ASEAG, glaubt das nicht. Die Fahrgäste können auch an den vorderen Türen einsteigen. Allerdings müsste man  dann an der hinteren Tür nochmal lang, um das E-Ticket da an das Kartenlesegerät zu halten. Löst das Problem also nicht. Das ist aber nicht alles. Die Piraten sagen außerdem, dass durch das E-Ticket zu viele Daten gespeichert werden und auch verfolgt werden kann, wer wann wo hinfährt. Dem widerspricht die ASEAG ebenfalls. Demnach werden auf dem E-Ticket nur die letzten 10 Fahrten gespeichert, als Beleg für den Kunden. Die kann man aber auch löschen lassen. Fraglich ist dann, ob es in Zukunft nicht irgendwann mal anders sein könnte - wenn die Infrastruktur einmal da ist. 

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