Haftstrafen für angebliche Geld-Entfärber

Vor dem Aachener Landgericht ist heute einer der wohl kuriosesten Betrugsprozesse überhaupt zuende gegangen.

Angeklagt waren drei Männer, die sich im Internet als amerikanische Soldaten in Afghanistan ausgegeben hatten. Sie behaupteten, sie hätten 10 Millionen Euro in Scheinen, die sie aber entfärbt hätten. Um aus den weißen Papierschnipseln wieder Banknoten zu machen, bräuchten sie wiederum Geld – und versprachen drei Opfern dafür einen Anteil. Auf diese Weise erbeuteten sie 120.000 Euro.

Jetzt wurden die Betrüger zu Gefängnisstrafen zwischen 2 Jahren und 9 Monaten – und einem Jahr verurteilt.

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