RWE und Land NRW lehnen Vergleichvorschlag im Hambach-Prozess ab

Im Prozess um den Tagebau Hambach haben RWE und das Land NRW einen Vergleichsvorschlag des Kölner Verwaltungsgerichts abgelehnt.

Das Verwaltungsgericht schlug vor, dass RWE zuerst auf den Flächen Kohle abbauen soll, auf denen kein Wald wächst. Es geht davon aus, dass Deutschland bald aus der Kohle aussteigen wird. Wenn der Kohleausstieg dann rechtzeitig greife, bleibe der Hambacher Forst auf diese Weise erhalten. RWE lehnte mit der Begründung ab, dass es technisch nicht machbar sei, der Vertreter des Landes NRW sagt, der Vorschlag widerspreche dem Braunkohleplan. Der Bund für Umwelt und Naturschutz hätte diesem Vergleich zugestimmt, so Dirk Jansen vom BUND. Der BUND will mit seiner Klage den Tagebau Hambach stoppen und verhindern, dass der uralte Wald weiter abgeholzt wird. Ein Urteil wird bis Freitag erwartet.

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