Bergbaupläne sorgen für Aufregung in Ostbelgien

Im belgischen Grenzgebiet könnte die Bergbau-Vergangenheit wieder aufleben.

Ein Unternehmen vermutet hier seltene Metalle. Deshalb sollen demnächst Probebohrungen stattfinden. Betroffen sind die Gemeinden Bleyberg, Kelmis, Gemmenich, Lonzen und Raeren.

Bei den Anwohnern sorgen die Pläne für Aufregung. Sie befürchten unter anderem Umweltschäden und Lärm.

Die Gemeinden sehen dagegen keinen Grund zur Aufregung. Die Probebohrungen reichen nur wenige Zentimeter tief, sagte uns der Bürgermeister von Bleyberg, Thierry Wimmer. Außerdem könnte bis dahin noch viel Zeit vergehen.

Bis nächste Woche Mittwoch kann man in Kelmis und Bleyberg noch Beschwerde gegen die Pläne einlegen. Damit wollen die Gemeinden ein Stimmungsbild der Bevölkerung ermitteln.

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