100'5 Revier

Starkes Erdbeben im 100'5-Revier möglich

Die Gefahr für starke Erdbeben ist im 100'5-Revier größer als bisher vermutet. Der Erdbebenforscher Christoph Grützner hat zusammen mit seinem Team bei Ausgrabungen in Düren Spuren eines schweren Erdbebens vor zweieinhalb bis neuntausend Jahren gefunden.

Möglich sei demnach ein ähnlich schweres Beben bei uns. Grund zur Panik bestehe aber nicht, so Grützner im 100'5-Interview.

Die schlechte Nachricht sei, dass schwere Erdbeben mit einer Stärke von bis zu 7 auf der Richterskala eintreten können. "Die gute Nachricht ist aber auch, dass wir herausgefunden haben, dass mehrere zehntausende Jahre vergehen zwischen zwei solcher Beben", sagte uns der mehr...

Neue Termine zum Thema Tihange

Das umstrittene belgische Atomkraftwerk Tihange macht weiter Schlagzeilen. Am Wochenende wurde bekannt, dass der Betreiber im Fall einer Atomkatastrophe mit höchstens 1,2 Milliarden Euro haften würde. Das berichtete der "Spiegel" unter Berufung auf die Bundesregierung.

1,2 Milliarden Euro wären schon erreicht, wenn allein jeder, der in Deutschland im äußersten Fall von einem atomaren Unfall in Tihange betroffen wäre, 1.000 Euro geltend machen würde. Zum Vergleich: Das französische Institut für Strahlenschutz und nukleare Sicherheit hat ausgerechnet, dass die Schäden einer Atomkatastrophe in Mitteleuropa im dreistelligen Milliardenbereich liegen könnten. mehr...

Bahnhöfe sollen moderner werden

In NRW sollen viele Bahnhöfe modernisiert werden - darunter auch welche im 100'5 Revier. Das Land investiert Millionen in dieses Projekt.

In der sogenannten Modernisierungsoffensive 3 sollen unter anderem die Bahnhöfe Mönchengladbach und Rheydt saniert werden.

Das bedeutet zum Beispiel am Gladbacher Bahnhof: neue Bahnsteige und Aufzüge. Auch Bahnhöfe in Aachen, Stolberg, Übach-Palenberg und weitere sollen moderner werden. Das ist nötig als Vorbereitung für den neuen Rhein-Ruhr-Express, der ab 2018 auf der Schiene sein soll. mehr...

Berufsverkehr stockt durch Wintereinbruch

Der Schneefall hat heute morgen in Teilen des 100'5-Reviers für Probleme im Berufsverkehr gesorgt. Schlecht voran ging es auf der Himmelsleiter zwischen Relais Königsberg und Roetgen.

Dort stellten sich mehrere Lastwagen quer. Dasselbe Problem gab es auch zwischen Fringshaus und Konzen. Insgesamt hat die Polizei seit gestern Abend elf Unfälle in der Städteregion gezählt, alle nur mit Blechschäden.

Im Kreis Düren hat es laut Polizei unter anderem rund um Heimbach Probleme gegeben. Auf der L11 zwischen Nideggen und Wollersheim haben sich Busse festgefahren und auch auf der Panoramastraße gab es Verzögerungen. Bei acht Unfällen im Kreisgebiet wurde mehr...

Endspurt in den Straßenkarneval im 100'5 Revier

Mehrere Rosenmontagszüge auch in der Region sind gestern wegen der Sturmwarnung abgesagt worden. Das betraf unter anderem die Züge in Erkelenz, Gangelt und Heinsberg-Oberbruch.

Für die stattfindenden Züge galten zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen. So waren keine Pferde, Kutschen oder Planwagen in den Zügen und große Absperrplanen wurden entfernt.

Die Rosenmontagszüge in Aachen und Eschweiler sind laut Polizei friedlich verlaufen. Am Rande der Züge hätten die Beamten aber in mehreren Fällen eingreifen müssen, unter anderem wegen Schlägereien, bei denen meist zuviel Alkohol im Spiel war. Laut Festausschuss Aachener Karneval haben in Aachen rund 130 000 mehr...

Wochenlange Einschränkungen für Bahnfahrer im 100'5-Revier

Für viele Bahnreisende im 100'5-Revier gibt's in den nächsten Monaten wieder Einschränkungen.

Ab heute wird zwischen Aachen und Herzogenrath an den Oberleitungen gearbeitet. Dadurch ändern sich viele Fahrtzeiten und einige Züge fallen aus oder werden durch Busse ersetzt. Betroffen sind auch Verbindungen in den Kreis Heinsberg oder nach Heerlen.

Vor der Reise sollte man sich deshalb im Internet oder auf Aushängen informieren, wie die Züge genau fahren.

Noch bis morgen Abend um 10 Uhr wird außerdem bei der belgischen Bahn gestreikt. Das wirkt sich auch auf den Zugverkehr in NRW aus. mehr...

Verkaufsstart für Böller auch im 100'5 Revier

Heute ist in Deutschland der offizielle Verkaufsstart für Silvesterfeuerwerk.

Dabei gibt es einige Punkte zu beachten. Die Stadt Aachen appelliert an die Nutzer, kein Risiko einzugehen und nicht leichtsinnig und unter Alkoholeinfluss mit Feuerwerk zu hantieren.

Das Ordnungsamt weist darauf hin, dass nur zugelassenes Feuerwerk mit entsprechenden Kennzeichnungen benutzt werden darf. Erlaubt ist das Zünden der Raketen und Böller nur am 31.Dezember und dem 1. Januar.

Generell verboten ist es in der unmittelbaren Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen und Fachwerkhäusern. Gerade an beliebten Treffpunkten in und um Aachen wollen mehr...

Stationäre Grenzkontrollen sind beendet

Es gibt eine gute Nachricht für viele Pendler im 100'5-Revier. Die Bundespolizei hat die stationären Grenzkontrollen heute Nachmittag beendet. Sie waren vor gut einem Monat, nach den Terroranschlägen von Paris, eingeführt worden.

Seitdem gab es vor allem auf der A 44 von Belgien kommend in Richtung Aachen immer wieder lange Staus. Das dürfte sich jetzt ändern. Die Bundespolizei setzt auf eine neue Strategie, weil sie vermutet, dass sich Kriminelle mittlerweile auf die Situation eingestellt haben. Die Grenzen werden auch weiter verstärkt überwacht, aber mobil. Bei den Kontrollen wurden im 100'5-Revier zwar keine Terrorverdächtigen gefasst, aber die Bundespolizei mehr...

Pannen-Atom-Meiler Tihange 2 wieder hochgefahren

Der belgische Atomreaktor Tihange 2 ist trotz Protesten auch aus dem 100'5-Revier gestern Abend wieder hochgefahren worden. Das teilte der Betreiber Electrabel mit.

In den vergangenen Tagen war das Anschalten von Tihange 2 mehrfach verschoben worden. Der Meiler war mehr als anderhalb Jahre vom Netz - wegen tausender Haarrisse im Reaktorbehälter. mehr...

Tihange 2 geht Samstag wieder ans Netz

Das Problem-Atomkraftwerk Tihange 2 bei Lüttich geht nun doch erst morgen wieder ans Netz.

Gestern hatte es noch geheißen, der Termin sei von Dienstag nächster Woche auf Freitag vorverlegt worden. Die Vorverlegung, wenn auch nun erst für morgen und nicht schon für heute, gibt es, weil die vorbereitenden Arbeiten wohl schneller vonstatten gingen als gedacht. Im Umland, insbesondere in Deutschland, wird das Wiederanfahren heftig kritisiert. Tihange 2 war vor eineinhalb Jahren abgeschaltet worden, nachdem tausende feinster Risse in den Reaktorblöcken entdeckt wurden.

Seit knapp einem Monat ist die belgische Atomaufsichtsbehörde aber davon überzeugt, dass mehr...