100'5 Revier

NRW beschwert sich bei Vereinten Nationen

Das Land Nordrhein Westfalen wird gegen den Betrieb der umstrittenen Atomkraftwerke in Doel und Belgien Beschwerde bei den Vereinen Nationen und bei der Europäischen Kommission einlegen.

Das hat das Kabinett am Mittag entschieden. Die Laufzeiten der Reaktoren Doel 1 und 2 bzw. Tihange 1 seien ohne förmliche Beteiligung der Nachbarstaaten weit über die geplante Lebensdauer von 40 Jahren hinaus verlängert worden, sagt NRW-Umeweltminister Johannes Remmel. NRW hat demnach erhebliche Zweifel daran, ob die Laufzeitverlängerung durch die belgische Regierung mit europäischem und internationalen Recht vereinbar ist.

An der Beschwerde beteiligen will sich auch mehr...

Soldaten schützen Tihange und Doel

Zum Schutz vor Terroranschlägen sollen bald Soldaten die Atomkraftwerke in Tihange und Doel bewachen. Das hat der Belgische Innenminister Jan Jambon angekündigt.

Jambon sagte, er wolle 140 Soldaten zur Bewachung bereitstellen. Zudem soll eine Sondereinheit der Polizei ausgebildet werden. Schon vor einem Jahr nach den Terroranschlägen auf die Redaktion der Zeitschrift "Charlie Hebdo" hatten einzelnen Politiker mehr Schutz für die Kraftwerke gefordert. Damals hielt sich der Innenminster noch zurück. Vor ein paar Wochen war dann bekannt geworden, dass mutmaßliche Terroristen Tihange und Doel als Anschlagsziele ins Visier genommen haben. Das hat den Belgische mehr...

Attacken auf zwei Geldautomaten

Im 100`5-Revier hatten am frühen Morgen Räuber gleich an zwei Orten Bankautomaten im Visier. In Baesweiler-Beggendorf leiteten Unbekannte Gas in einen Automaten und sprengten ihn. Ob die Täter Beute gemacht haben, ist noch unklar.

In Vettweiß im Kreis Düren haben am frühen Morgen Unbekannte einen Geldautomaten geraubt. Dabei gingen die Täter mit brachialer Gewalt vor. Zunächst fuhren sie mit einem gestohlenen Traktor in das Bankgebäude hinein. Dann rissen sie den Geldautomaten aus seiner Verankerung und luden ihn in einen Transporter.

Anwohner sahen noch, wie die Täter davonrasten. Sie berichten von vier Maskierten. Die Polizei fahndet nach einem weißen mehr...

Starkes Erdbeben im 100'5-Revier möglich

Die Gefahr für starke Erdbeben ist im 100'5-Revier größer als bisher vermutet. Der Erdbebenforscher Christoph Grützner hat zusammen mit seinem Team bei Ausgrabungen in Düren Spuren eines schweren Erdbebens vor zweieinhalb bis neuntausend Jahren gefunden.

Möglich sei demnach ein ähnlich schweres Beben bei uns. Grund zur Panik bestehe aber nicht, so Grützner im 100'5-Interview.

Die schlechte Nachricht sei, dass schwere Erdbeben mit einer Stärke von bis zu 7 auf der Richterskala eintreten können. "Die gute Nachricht ist aber auch, dass wir herausgefunden haben, dass mehrere zehntausende Jahre vergehen zwischen zwei solcher Beben", sagte uns der mehr...

Neue Termine zum Thema Tihange

Das umstrittene belgische Atomkraftwerk Tihange macht weiter Schlagzeilen. Am Wochenende wurde bekannt, dass der Betreiber im Fall einer Atomkatastrophe mit höchstens 1,2 Milliarden Euro haften würde. Das berichtete der "Spiegel" unter Berufung auf die Bundesregierung.

1,2 Milliarden Euro wären schon erreicht, wenn allein jeder, der in Deutschland im äußersten Fall von einem atomaren Unfall in Tihange betroffen wäre, 1.000 Euro geltend machen würde. Zum Vergleich: Das französische Institut für Strahlenschutz und nukleare Sicherheit hat ausgerechnet, dass die Schäden einer Atomkatastrophe in Mitteleuropa im dreistelligen Milliardenbereich liegen könnten. mehr...

Bahnhöfe sollen moderner werden

In NRW sollen viele Bahnhöfe modernisiert werden - darunter auch welche im 100'5 Revier. Das Land investiert Millionen in dieses Projekt.

In der sogenannten Modernisierungsoffensive 3 sollen unter anderem die Bahnhöfe Mönchengladbach und Rheydt saniert werden.

Das bedeutet zum Beispiel am Gladbacher Bahnhof: neue Bahnsteige und Aufzüge. Auch Bahnhöfe in Aachen, Stolberg, Übach-Palenberg und weitere sollen moderner werden. Das ist nötig als Vorbereitung für den neuen Rhein-Ruhr-Express, der ab 2018 auf der Schiene sein soll. mehr...

Berufsverkehr stockt durch Wintereinbruch

Der Schneefall hat heute morgen in Teilen des 100'5-Reviers für Probleme im Berufsverkehr gesorgt. Schlecht voran ging es auf der Himmelsleiter zwischen Relais Königsberg und Roetgen.

Dort stellten sich mehrere Lastwagen quer. Dasselbe Problem gab es auch zwischen Fringshaus und Konzen. Insgesamt hat die Polizei seit gestern Abend elf Unfälle in der Städteregion gezählt, alle nur mit Blechschäden.

Im Kreis Düren hat es laut Polizei unter anderem rund um Heimbach Probleme gegeben. Auf der L11 zwischen Nideggen und Wollersheim haben sich Busse festgefahren und auch auf der Panoramastraße gab es Verzögerungen. Bei acht Unfällen im Kreisgebiet wurde mehr...

Endspurt in den Straßenkarneval im 100'5 Revier

Mehrere Rosenmontagszüge auch in der Region sind gestern wegen der Sturmwarnung abgesagt worden. Das betraf unter anderem die Züge in Erkelenz, Gangelt und Heinsberg-Oberbruch.

Für die stattfindenden Züge galten zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen. So waren keine Pferde, Kutschen oder Planwagen in den Zügen und große Absperrplanen wurden entfernt.

Die Rosenmontagszüge in Aachen und Eschweiler sind laut Polizei friedlich verlaufen. Am Rande der Züge hätten die Beamten aber in mehreren Fällen eingreifen müssen, unter anderem wegen Schlägereien, bei denen meist zuviel Alkohol im Spiel war. Laut Festausschuss Aachener Karneval haben in Aachen rund 130 000 mehr...

Wochenlange Einschränkungen für Bahnfahrer im 100'5-Revier

Für viele Bahnreisende im 100'5-Revier gibt's in den nächsten Monaten wieder Einschränkungen.

Ab heute wird zwischen Aachen und Herzogenrath an den Oberleitungen gearbeitet. Dadurch ändern sich viele Fahrtzeiten und einige Züge fallen aus oder werden durch Busse ersetzt. Betroffen sind auch Verbindungen in den Kreis Heinsberg oder nach Heerlen.

Vor der Reise sollte man sich deshalb im Internet oder auf Aushängen informieren, wie die Züge genau fahren.

Noch bis morgen Abend um 10 Uhr wird außerdem bei der belgischen Bahn gestreikt. Das wirkt sich auch auf den Zugverkehr in NRW aus. mehr...

Verkaufsstart für Böller auch im 100'5 Revier

Heute ist in Deutschland der offizielle Verkaufsstart für Silvesterfeuerwerk.

Dabei gibt es einige Punkte zu beachten. Die Stadt Aachen appelliert an die Nutzer, kein Risiko einzugehen und nicht leichtsinnig und unter Alkoholeinfluss mit Feuerwerk zu hantieren.

Das Ordnungsamt weist darauf hin, dass nur zugelassenes Feuerwerk mit entsprechenden Kennzeichnungen benutzt werden darf. Erlaubt ist das Zünden der Raketen und Böller nur am 31.Dezember und dem 1. Januar.

Generell verboten ist es in der unmittelbaren Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen und Fachwerkhäusern. Gerade an beliebten Treffpunkten in und um Aachen wollen mehr...