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Immer noch keine Spur vom vermissten Mirco

Die Suche nach dem vermissten zehnjährigen Mirco aus Grefrath im Kreis Viersen ist auch heute erfolglos geblieben. Rund 1.000 Polizeibeamte aus ganz Nordrhein-Westfalen hätten bis zum Abend Gebiete entlang einer Landstraße und südwestlich von Grefrath durchkämmt, sagte ein Sprecher der Polizei Mönchengladbach.

Durch die Regenfälle der letzten Tage sei das Gelände sehr sumpfig. Dadurch werde die Suche erschwert, sagte der Polizeisprecher. Die Suche soll morgen mit einer Einsatzhundertschaft fortgesetzt werden. Mirco war am Freitagabend zuletzt an einer Bushaltestelle in der Nähe einer Skater-Anlage in Grefrath gesehen worden. Von dort aus wollte er laut Polizei mit dem Fahrrad nach Hause fahren, kam aber nicht an. Die Polizei geht von einem Verbrechen aus.

Kraftwerk in Weisweiler wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet

Das Kohlekraftwerk in Weisweiler wird zur Zeit gewartet uns ist deshalb für rund vier Wochen abgeschaltet. Unter anderem werden in dieser Zeit die Turbinen überholt. Die Wartungsarbeiten erfolgen turnusgemäß alle paar Jahre. Währenddessen sind die Blöcke des Kraftwerks außer Betrieb.

Auch während der Wartungsarbeiten herrschen in den Kesseln Temperaturen von bis zu 1.200 Grad Celsius, die die Arbeiter aushalten müssen. Um Brennkammersteine auszutauschen, müssen sie durch eine enge Öffnung in die schmale Kammer klettern. Für die Arbeiter ist das aber Routine.

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Kein Kerosin im Heinsberger Trinkwasser

Das Trinkwasser in der Region ist nicht vom Kerosin-Unfall auf der NATO-Airbase betroffen. Das hat die Untere Wasserbehörde des Kreises Heinsberg mitgeteilt.

Wie erst jetzt bekannt wurde, waren auf dem NATO-Gelände in Teveren vor rund 5 Wochen 5.000 Liter Kerosin ausgelaufen, als ein Flugzeugtank geleert wurde. Dabei wurden 600 Kubikmeter Erde verseucht und mussten abgetragen werden. Jetzt untersuchen Experten noch, ob der Brennstoff ins Grundwasser gesickert ist.

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Prozess gegen Serienvergewaltiger Jörg P. beginnt Ende September

Der mutmaßliche Serienvergewaltiger Jörg P. muss sich ab Ende des Monats vor dem Landgericht Düsseldorf verantworten. Er soll neun Frauen vergewaltigt haben, unter anderem in Aachen und Eupen.

Der Fall hatte für viel Aufregung gesorgt, weil rund 20 Jahre nach dem Mann gefahndet wurde. In dieser Zeit soll er auch rund 1.000 Frauen mit einer sogenannten Mitleidsmasche dazu gebracht habe, ihn zu befriedigen. Er hatte bei ihnen geklingelt und vorgegeben, er könne seine Arme nicht bewegen. Als sie ihm beim Urinieren halfen, drängte er sie zu sexuellen Handlungen. Da sie freiwillig nachgaben, sind diese Fälle aber nicht strafbar.

Mönchengladbacher Kinderschänder steht vor Gericht

Die mutmaßlichen Drahtzieher eines bundesweit agierenden Kinderschänderrings stehen jetzt in Darmstadt vor Gericht. Unter den neun Männern ist auch ein 44-jähriger Mönchengladbacher.

Die Männer sollen einen Kinderpornoring geleitet haben, dem weltweit rund 500 Mitglieder angehört haben sollen. Dabei soll es nicht um Geld gegangen sein, sondern um den Austausch von Bildern und Videos. Die Angeklagten sollen zu diesem Zweck streng geheime Treffen im Internet organisiert haben – und zwar so sorgfältig, dass selbst Suchmaschinen die Orte nicht finden konnten. Während der Ermittlungen wurden mehr als 100.000 Dateien sichergestellt, auf denen Säuglinge, Kinder und Jugendliche missbraucht werden. Das Urteil wird Mitte Dezember erwartet.

Neue Großbaustelle in der StädteRegion Aachen

In der StädteRegion gibt es ab heute eine neue Großbaustelle. Betroffen ist eine der wichtigsten Verbindungsstraßen zwischen Aachen und der Eifel, die Himmelsleiter.

Die Baustelle wird eingerichtet, weil die Fahrbahndecke zwischen Roetgen und Relais Königsberg erneuert werden muss. In den nächsten sechs Wochen wird die alte abgefräst und dann durch eine neue ersetzt. Voraussichtlich werden die Bauarbeiten sechs Wochen dauern – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. In dieser Zeit wird es vermutlich im Bereich Marienbildchen zu Staus kommen, denn dort wird der Verkehr von einer Baustellenampel geregelt. Der Rest der Himmelsleiter ist dreispurig – zwei Spuren bleiben also auch während der Bauarbeiten befahrbar. Deshalb werden dort keine Probleme erwartet.

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Aachener Automobil Ausstellung